Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen
PiXX Media, Inhaber Manuel Zagler, Schillerstraße 32, 84544 Aschau am Inn (nachfolgend „Anbieter")
und seinen Kunden (nachfolgend „Kunde") über die Erbringung von IT-Dienstleistungen, Werkstattleistungen, Webdesign- und Hostingleistungen sowie Eventtechnik-Leistungen.
(2) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
(3) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Leistungsgegenstand
(1) Der Anbieter erbringt insbesondere folgende Leistungen:
- Vor-Ort-Service: IT-Dienstleistungen beim Kunden (Reparatur, Einrichtung, Beratung), abgerechnet nach Zeitaufwand,
- Fernwartung: telefonischer Support einschließlich Fernzugriff auf Geräte des Kunden,
- Werkstattleistungen: Reparatur-, Reinigungs- und Installationsleistungen zu Pauschalpreisen,
- Webdesign und Hosting: Konzeption, Erstellung, Pflege und Betrieb von Websites nach individueller Vereinbarung,
- Eventtechnik („LiveCam!", „FlyCam!", „PiXX Shooters"): Bereitstellung von Eventfotografie- und Projektionstechnik nach individueller Vereinbarung.
(2) Maßgeblich für den Leistungsumfang ist die jeweilige Auftragsbestätigung bzw. das individuelle Angebot des Anbieters.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website des Anbieters stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Anfrage bzw. eines Angebots durch den Kunden.
(2) Der Vertrag kommt zustande durch Auftragsbestätigung des Anbieters (in Textform oder mündlich), durch beiderseitige Unterzeichnung eines Angebots oder durch einvernehmlichen Beginn der Leistungserbringung – je nachdem, was zuerst eintritt.
(3) Vertragssprache ist Deutsch.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarten Preise, im Übrigen die Preise laut aktueller Preisliste. Alle Preise sind Endpreise in Euro.
(2) Beim Vor-Ort-Service wird die erste begonnene Arbeitsstunde voll berechnet; ab der zweiten Stunde erfolgt die Abrechnung minutengenau. Zusätzlich fällt eine vor Terminvereinbarung mitgeteilte Anfahrtspauschale an.
(3) Bei der Fernwartung werden die ersten 20 Minuten pauschal berechnet; ab der 21. Minute erfolgt die Abrechnung minutengenau.
(4) Ersatzteile und Fremdleistungen (z. B. Hardware, Lizenzen, Hosting-Gebühren Dritter) werden gesondert berechnet, sofern nichts anderes vereinbart ist.
(5) Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, sofort nach Leistungserbringung ohne Abzug zahlbar – wahlweise in bar oder per Überweisung. Bei Projekten (insbesondere Webdesign) können Abschlagszahlungen nach Projektfortschritt vereinbart werden.
(6) Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Regelungen (§§ 286 ff. BGB).
§ 5 Geld-zurück-Garantie bei Fernwartung
Für Fernwartungsleistungen gilt: Kann der Anbieter das vom Kunden geschilderte Problem im Rahmen der Fernwartungssitzung nicht lösen, erstattet er dem Kunden das für diese Sitzung gezahlte Entgelt vollständig zurück. Die Garantie umfasst nicht Fälle, in denen die Lösung aus Gründen scheitert, die der Kunde zu vertreten hat (z. B. Abbruch der Sitzung durch den Kunden, fehlende Mitwirkung, defekte Hardware, deren Reparatur per Fernzugriff technisch unmöglich ist). Gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.
§ 6 Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde stellt sicher, dass der Anbieter auf die betroffenen Geräte und Systeme zugreifen kann, und hält erforderliche Zugangsdaten, Lizenznachweise und Installationsmedien bereit.
(2) Datensicherung: Der Kunde ist für die Sicherung seiner Daten vor Beginn der Arbeiten selbst verantwortlich, sofern nicht ausdrücklich eine Datensicherung durch den Anbieter beauftragt wurde. Der Anbieter weist darauf hin, dass bei Reparatur-, Installations- und Wartungsarbeiten Datenverlust nie vollständig ausgeschlossen werden kann.
(3) Der Kunde versichert, dass an den zu bearbeitenden Geräten und der zu bearbeitenden Software keine Rechte Dritter entgegenstehen und verwendete Software ordnungsgemäß lizenziert ist.
§ 7 Termine und Leistungszeit
(1) Termine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden.
(2) Bei Werkstattleistungen wird die voraussichtliche Bearbeitungsdauer bei Auftragsannahme mitgeteilt. Verzögert sich die Bearbeitung (z. B. durch Ersatzteillieferzeiten), informiert der Anbieter den Kunden unverzüglich.
(3) Höhere Gewalt sowie vom Anbieter nicht zu vertretende Umstände (z. B. Ausfall von Zulieferern, Krankheit bei Einzelunternehmen) verlängern die Leistungsfristen angemessen. Bei Eventtechnik-Leistungen gilt ergänzend § 10.
§ 8 Eigentumsvorbehalt
Gelieferte Waren (z. B. Ersatzteile, Hardware) bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Anbieters.
§ 9 Gewährleistung und Haftung
(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.
(2) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für die Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(3) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(4) Die Haftung für Datenverlust ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien durch den Kunden eingetreten wäre.
(5) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
§ 10 Besondere Bedingungen für Eventtechnik (LiveCam!, FlyCam!, PiXX Shooters)
(1) Der Veranstalter stellt die vereinbarte Infrastruktur (insbesondere Projektionsfläche/TV, Stromversorgung, ggf. Internetzugang) bereit, sofern nicht deren Bereitstellung durch den Anbieter vereinbart wurde.
(2) Der Veranstalter ist für die Information seiner Gäste über die Anfertigung und Präsentation von Fotoaufnahmen verantwortlich; der Anbieter stellt hierfür Aushänge und Informationsmaterial zur Verfügung. Für die Veröffentlichung von Bildnissen gelten die §§ 22, 23 KunstUrhG; Einwilligungen können über das Widerrufsformular des Anbieters widerrufen werden.
(3) Drohnenflüge (FlyCam!) stehen unter dem Vorbehalt geeigneter Witterung sowie luftverkehrsrechtlicher Zulässigkeit am Einsatzort. Muss ein Flug aus diesen Gründen abgesagt werden, entstehen dem Kunden keine Kosten; bereits geleistete Zahlungen werden erstattet oder es wird ein Ersatztermin vereinbart.
(4) Bei Ausfall von Technik während einer Veranstaltung beschränkt sich die Haftung – soweit gesetzlich zulässig – auf die Vergütung des betroffenen Leistungszeitraums; § 9 Abs. 2 und 3 bleiben unberührt. In den Paketen mit Notfallsystem stellt der Anbieter Ersatztechnik bereit.
§ 11 Besondere Bedingungen für Webdesign und Hosting
(1) Der Kunde stellt die für die Website erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Logos) bereit, sofern nicht deren Erstellung vereinbart wurde, und versichert, dass diese frei von Rechten Dritter sind bzw. er zur Nutzung berechtigt ist.
(2) Nach vollständiger Bezahlung erhält der Kunde die für den vereinbarten Zweck erforderlichen Nutzungsrechte an den individuell für ihn erstellten Gestaltungsleistungen.
(3) Für die rechtliche Zulässigkeit der veröffentlichten Inhalte (z. B. Impressumspflicht, Datenschutzerklärung, Urheber- und Wettbewerbsrecht) ist der Kunde verantwortlich; der Anbieter setzt die technische Grundlage um und empfiehlt eine rechtliche Prüfung.
(4) Hosting- und Pflegeverträge werden mit der jeweils vereinbarten Laufzeit geschlossen und verlängern sich, sofern vereinbart, um die jeweilige Verlängerungsperiode, wenn sie nicht fristgerecht gekündigt werden. Die gesetzlichen Kündigungsregeln für Verbraucherverträge (§ 309 Nr. 9 BGB) bleiben unberührt.
§ 12 Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung einschließlich Muster-Widerrufsformular.
§ 13 Datenschutz
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die Datenschutzerklärung.
§ 14 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthaltes des Verbrauchers gewährte Schutz nicht entzogen wird.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Geschäftssitz des Anbieters.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.